Was du für ein Baby wirklich brauchst (und was du weglassen kannst)

Sie stehen im Babyladen und dort gibt es eine Maschine, die Windeln verpackt, eine Maschine, die Fläschchen sterilisiert, und eine Maschine, die das Weinen analysiert. Und irgendwo zwischen all diesen Kartons verlieren Sie den Überblick.

Was Sie ab dem ersten Tag brauchen

  • Einen sicheren Schlafplatz: Wiege oder Kinderbett mit einer festen, passenden Matratze. Mehr nicht — kein Kissen, keine Bettdecke, keine Bettumrandung.
  • Schlafsäcke, zwei bis drei, in der richtigen Größe.
  • Bodys und Strampler, Größe 50 und 56, jeweils etwa sechs Stück.
  • Windeln, Feuchttücher oder Waschlappen, ein Wickelplatz — das kann auch einfach eine Matte auf dem Boden sein.
  • Mulltücher. Die vielseitigste Anschaffung überhaupt.
  • Einen Autositz Gruppe 0+, passend zu Ihrem Auto. Dies ist das Einzige, woran Sie nicht sparen sollten.
  • Ein Kinderwagen oder eine Babytrage — Sie brauchen nicht beides sofort.
  • Eine Babywanne oder einfach das Waschbecken, und ein Thermometer für das Zimmer.

Was warten kann

Ein Laufstall, ein Hochstuhl, Spielzeug, ein Babyfon mit Kamera, eine Wippe. Das kaufen Sie erst, wenn Sie merken, dass Sie es vermissen. Die meisten Familien entdecken im ersten Monat von selbst, was ihrem Kind gefällt – und das ist sehr unterschiedlich.

Kaufen Sie die zweite Hälfte Ihrer Liste erst, wenn Ihr Baby da ist. Dann wissen Sie erst, welcher Schläfer-, Trinker- und Schreityp Sie zu Hause haben.

Was Sie wahrscheinlich nicht benutzen werden

  • Ein Flaschenwärmer — eine Schüssel mit warmem Wasser tut dasselbe.
  • Ein Windeleimer — ein normaler Mülleimer mit Deckel genügt.
  • Schuhe für ein Baby, das noch nicht läuft.
  • Ein komplett eingerichtetes Babyzimmer für ein Kind, das die ersten sechs Monate bei Ihnen schläft.
  • Neue Kleidung in großen Mengen. Sie wachsen in sechs Wochen heraus.

Gebraucht: wo ja und wo nein

Kleidung, Laufställe, Kinderwagen und Babybetten sind gebraucht in Ordnung. Zwei Dinge nicht: ein Autositz, dessen Geschichte Sie nicht kennen (nach einer Krafteinwirkung ist er unsicher, auch ohne sichtbare Schäden) und eine Matratze – kaufen Sie diese neu, in der richtigen Größe, fest und passend.

Wohin Ihr Geld am besten fließt

Nicht für Dinge. Für Hilfe. Eine Putzhilfe für drei Monate, Mahlzeiten im Gefrierschrank oder eine Stillberatung tun in den ersten Wochen mehr als jede Anschaffung.

Ihr Baby braucht kein schönes Zimmer. Es braucht Essen, Wärme, ein sicheres Bett und eine Mutter, die ab und zu schlafen kann.